Experimente im Wald
Exkursion der Naturkids zum Thema Boden und Wasser

Mehrere Kinder im WaldZoombild vorhanden

Naturkids im Wald

Beim Alzgerner Gartenbauverein kümmert man sich nicht nur um die Gärten, sondern auch um die Natur außerhalb. Besonders wichtig sind der Vorständin Carmen Hans und der Leiterin der Alzgerner Naturkids, Gabi Zimmer, dass die Kleinen regelmäßig die Waldnatur erkunden können.

Naturkids punkten mit Wissen und Verhaltensregeln im Wald

So haben sie in der Ferienzeit eine Exkursion zum Eisweiher, einem Teil des Rojabachs in Alzgern organisiert. Zusammen mit 14 Kindern, dem sehr ortskundigen Waldbesitzer Herbert Strasser und Förster Georg Hohmann, Revierleiter des Forstrevieres Töging am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Töging machte sich die Truppe bei knappen 30°C auf den ca. 2,1 km langen Rundweg. Zu Beginn punkteten die Naturkids mit ihrem hervorragenden Wissen zu den Verhaltensregeln im Wald.

Auf angenehm schattigen Waldpfaden erfuhren die Kinder von Herrn Strasser viel Interessantes aus seiner eigenen Kindheit am Eisweiher. Am Unterhang einer kleinen mit alten Buchen bewachsenen Leite, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, warum der Wald auf der gegenüberliegenden Seite des Eisweihers ganz anders aussieht, und dort ganz andere Baumarten wachsen.
Nach kurzer Trinkpause wagten sich die Kinder an ein Experiment. Die Aufgabe war es, zu messen, wie lange ein halber Liter Wasser braucht, um im Waldboden zu versickern. Mit unter 1 Minute war dies um ein Vielfaches schneller als auf dem Waldweg. Was dies für den Hochwasserschutz und den Einsatz von Forstmaschinen bedeutet, erarbeiteten sich die Kinder dann selbst.
Auf dem Rückweg, kurz vor dem Treffpunkt mit den Eltern, unternahmen die Kinder dann noch einen kurzen Abstecher an einen sehr malerisch gelegenen, privaten Steg am Eisweiher. Die Freude über die vielen spendierten Gummibärchen dürfte hier mit am größten gewesen sein.