Ernährungsvorrat
Mein Vorrat für alle Fälle: Bewusst versorgen – klug haushalten
Hochwasser, Schneechaos oder ein mehrtägiger Stromausfall – Krisensituationen können plötzlich eintreten und die tägliche Lebensmittelversorgung erschweren. Auch im Krankheitsfall kann es mit der Versorgung mal knapp werden.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Töging macht daher auf die Bedeutung einer guten Ernährungsnotfallvorsorge aufmerksam.
Ein passender Vorrat - am besten für zehn Tage
Ein Blick nach Berlin zeigt, wie wichtig Vorsorge ist: Nach einem großflächigen Stromausfall standen viele Haushalte vor leeren Regalen und kalten Küchen. Laut Behördenleiterin Angela Vaas empfiehlt es sich deshalb, rechtzeitig einen passenden Vorrat an haltbaren Lebensmitteln anzulegen – am besten für zehn Tage, mindestens jedoch für drei Tage.
Wer eigene Lebensmittel erzeugt, kann diese durch verschiedene Methoden wie z.B. Einkochen, Fermentieren oder Trocknen, haltbarmachen. In der Hauswirtschafsschule lernen die Studierenden die Grundlagen hierzu kennen.
Mehr als ein Trend
Besonders Obst und Gemüse können beispielsweise zu eingekochter Tomatensoße, eingekochtem Zwetschgenmus, getrockneten Apfelscheiben oder eingelegtem Gemüse verarbeitet werden. Außerdem können Fleisch und Kuchen haltbar gemacht werden. Vorratshaltung ist somit nicht nur ein aktueller Trend, sondern kann auch im Krisenfall sehr hilfreich sein.
Vor dem Anlegen Ihrer Notfallkiste sollten Sie sich Gedanken zu Ihrem individuellen Ernährungsvorrat machen.
Leitfragen zur Unterstützung
- Wie viele Personen leben in meinem zu verpflegendem Haushalt?
- Welches Alter haben diese Personen?
- Welche Lagerkapazitäten für Lebensmittel befinden sich in meinem bewohnten Umfeld?
- Welche Aspekte sind bei der Lebensmittelauswahl zu beachten?
(z. B. Krankheiten, Allergien, Essgewohnheiten, …) - Welche Zubereitungsmöglichkeiten habe ich, unabhängig von Wasser und Strom?
(z. B. Gaskocher, Lagerfeuer, …)
Gut geplant und regelmäßig überprüft, kann ein Haushalt so auch in Krisenzeiten ausgewogen versorgt bleiben.
Bei Fragen zum Thema Ernährungsnotfallvorsorge melden Sie sich gerne unter:
Tel.: 08631 61070
E-Mail: info@aelf-to.bayern.de


